Zur Taufe in der Kirchengemeinde Staufen-St. Trudpert

Zur Taufvorbereitung treten Sie in Kontakt mit dem Taufspender. Dazu wird Ihnen über das Pfarramt der Termin für das Gespräch genannt. Die Taufsonntage sind über das Jahr hinweg festgelegt und können im Pfarrbüro St. Martin (Zentrales Pfarramt der Seelsorgeeinheit) bei der Anmeldung, sofern sie nicht veröffentlicht wurden, erfragt werden.

Jeder Tauftermin ist an einen  Vorbereitungstermin  gekoppelt, an dem die Theologie der Taufeliturgische Aspekte  und persönliche Fragen  im Gespräch zu Wort kommen dürfen. Der Taufgottesdienst wird so den individuellen Wünschen bzgl. der Gestaltungselemente der Familien weitestgehend angepasst.

Selbstverständlich können die Täuflinge in jeder Pfarrei  der Seelsorgeeinheit getauft werden.

  Eine gute Taufvorbereitung wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer Michael Maas, Leiter der Kirchengemeinde

Infoflyer zur Taufe und Terminen: 

 
Ein großes Ereignis

Das größte Ereignis im Leben....

Als Papst Leo nach seiner Wahl zum Papst gefragt wurde, ob das nun größte Ereignis in seinem Leben sei, da antwortete er: Nein, es war die Taufe. Denn in der Taufe verbindet sich ein Mensch ganz eng mit Gott, weil er Ja sagt, zu der Tatsache, dass er ein Kind Gottes ist und somit Bruder Jesu und Teil an seinem Leben.
Mit der Taufe gewährt ein Mensch dem unendlichen Gott Raum in seinem Leben, so dass man sagen kann: Gott wohnt in ihm.
Ein Getaufter vertritt nun den Standpunkt Gottes in der Welt und will das Gute tun, ein Leben führen, das Gott uns seine Botschaft einbezieht.
Ein Getaufter ist so eng mit Gott verbunden, dass er den Tod bereits hinter sich hat. Nach seinem leiblichen Tod, ist er ganz eins mit Gott. In der Taufe feiern wir Tod und Auferstehung Jesu. So wie Paulus sagt: "Wir sind auf den Tod Jesu getauft...so sollen wir auch als neue Menschen leben" (Röm 6, 3f.)

Du bist ein Kind Gottes, in die Glaubensgemeinschaft der Christen aufgenommen

Die Taufe zählt neben der Firmung und Kommunion zu den Sakramenten der Initiation, der Einführung in das Christsein. Durch die Taufe wird der Mensch ein „Kind Gottes“ und somit auch Mitglied in der Glaubensgemeinschaft der Christen – der Kirche. Die Taufe ist Voraussetzung, um weitere Sakramente empfangen zu können.

Die christliche Taufe hat ihren Ursprung in der Taufe Jesu durch Johannes (Mk 1,9-11). Sie ist vor allem ein Zeichen des Glaubens, aber auch ein Zeichen der Lebenswende und der Hinwendung zu Jesus Christus. Deshalb geht einer Erwachsenentaufe eine Zeit der Einführung in den Glauben (Katechumenat) voraus, der Säuglingstaufe ein Gespräch mit Eltern und Paten.

Das Taufgespräch
Beim Taufgespräch spricht der Pfarrer oder der Diakon mit den Eltern - manchmal auch mit den Paten - über den Glauben und ihren Wunsch, das Kind taufen zu lassen. Außerdem wird der Ablauf der Tauffeier erklärt bis hin zu praktischen Fragen z.B. zum Taufkleid oder zur Taufkerze.

Bischof, Priester oder Diakon spenden das Taufsakrament; in Notfällen kann jedoch jeder Mensch die Taufe vornehmen, da der eigentliche Spender der Taufe theologisch gesehen Jesus selbst ist. Der Zelebrant gießt dreimal Wasser über den Kopf des Täuflings und sagt dabei die trinitarische Taufformel: „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Der Täufling oder stellvertretend für ihn Eltern und Paten bekennen ihren Glauben und widersagen dem Bösen. Eine gültig gespendete Taufe ist einmalig; sie kann weder wiederholt noch widerrufen werden.

Taufaufschub
Jeder Mensch hat das Recht, getauft zu werden. So wollen immer häufiger auch Eltern ihr Kind taufen lassen, obwohl sie selbst nicht Mitglied der Kirche sind. Ist in solchen Situationen absehbar, dass weder Vater noch Mutter willens oder in der Lage sind, ihr Kind im Sinne des Glaubens zu erziehen, schlägt der Priester einen Taufaufschub vor. Die Eltern sollten dann mit der Taufe warten, bis das Kind älter geworden ist und selbst weiß, was es möchte. Mit 14 Jahren sind junge Menschen in Deutschland religionsmündig und können dann selbst - auch ohne Zustimmung der Eltern - ihren religiösen Weg bestimmen.

Erwachsenentaufe
Erwachsene bitten für sich selbst um die Taufe und werden im Katechumenat darauf vorbereitet. Die Erwachsenentaufe erfolgt meist durch den Bischof in der Osternachtfeier.

Ökumenische Taufanerkennung
Als ein Zeichen der Einheit aller Christen verbindet die Taufe die Gläubigen mit Jesus Christus. Unter den christlichen Konfessionen besteht deshalb ein Grundverständnis über das Taufsakrament. Elf Kirchen – neben der Deutschen Bischofskonferenz unter anderem auch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) sowie orthodoxe Kirchen – haben am 29. April 2007 eine förmliche Erklärung zur wechselseitigen Anerkennung der Taufe unterzeichnet. Die in den orthodoxen Kirchen, in der altkatholischen oder anglikanischen Kirche sowie in den evangelischen Kirchen gespendete Taufe entspricht im Vollzug und in der Intention der katholischen und ist somit gültig. Deshalb ist auch beim Wechsel der Konfession keine zweite Taufe nötig.

Formales
Zur Anmeldung benötigen Sie die Geburtsbescheinigung für religiöse Zwecke (erhältlich beim Standesamt des Geburtsortes) sowie Ihr Stammbuch. Bei der Anmeldung werden neben den persönlichen Daten der Eltern auch die des Paten/der Paten erfasst.

  
geplante Tauftermine
Sa. 13.06.2026
16:00

Tauftermine

St. Trudpert, Münstertal
Münstertal
So. 14.06.2026
11:45

Tauftermine

St. Martin, Staufen
Staufen i. Br.